Mit der Konturenlehre perfekt zuschneiden
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Du stehst vor der Herausforderung, Fliesen oder Laminat um ein Heizungsrohr oder eine unregelmäßige Ecke herum zu verlegen? Keine Sorge! Das Konturmessgerät ist das einfachste Messwerkzeug, um jede Form exakt zu duplizieren. Wir zeigen dir in dieser kurzen Anleitung, wie du die Konturenlehre richtig benutzt und nie wieder mühsame Schablonen basteln musst. Das spart Zeit und liefert Ergebnisse wie vom Fachmann.
1. Was ist eine Konturlehre und wie funktioniert sie?
Das Prinzip der Konturschablone ist genial einfach: Das Konturmessgerät besteht aus vielen dünnen Taststiften. Du drückst diese Profillehre einfach an das zu kopierende Objekt (z.B. ein Türrahmen oder ein Abflussrohr). Die Stifte passen sich der Form an. Dank der Feststellmechanismen (bei unserem Modell dem Metall-Feststeller) fixierst du die Kontur sicher, überträgst sie auf dein Material (Holz, Fliese, Vinyl) und sägst oder schneidest dann entlang der Linie.
2. Tipps für präzise Ergebnisse: Die 1,5 mm Regel
Wenn du eine Konturenlehre kaufst, achte auf die Dicke der Taststifte. Dünnere Stifte (wie unsere 1,5 mm) liefern hochpräzise Ergebnisse, da sie sich feiner an jede Rundung anschmiegen – ideal für Detailarbeiten beim Laminat zuschneiden. Fixiere die Kontur immer fest mit dem Klemmhebel, bevor du sie überträgst. Das stellt sicher, dass deine Vorlage beim Transport zur Säge nicht verrutscht.
3. Anwendungsbereiche: Mehr als nur Bodenverlegung
Die Kopierlehre ist vielseitig! Natürlich ist sie ein Muss für die Bodenverlegung (Parkett, Vinyl, Fliesen). Aber nutze sie auch beim:
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Holzbau: Für Ausschnitte an Möbeln und Regalen.
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Kfz-Arbeiten: Für Karosserie-Anpassungen.
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Basteln/Modellbau: Für das exakte Übertragen von Rundungen und Formen.